| PETER HÜBNER · PREIS DER FREIHEIT DAS PROGRAMMIERTE VIERTE REICH EINE DOKUMENTATION Unter der Schirmherrschaft der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG |
DER
HESSISCHE LANDBOTE
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Seite
4
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Teil
3 VERTRETER DES VOLKES Die Goldene
Partei Deutschlands
Der zehnte große ökumenische Schlag der Diktatur gegen die bürgerlichen Demokratisierungsbestrebungen |
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Am 8. Juni fordert der BUNDESWAHLLEITER noch einmal Auskünfte und beruft sich dabei auf den § 6 Abs. 3 des Parteiengesetzes: |
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| Brief
des BUNDESWAHLLEITERS an die GOLDENE PARTEI |
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Ich bestätige den Eingang Ihres o.a. Schreibens, dem als Anlage die von Ihrem Bundesparteitag am 4.4.1988 verabschiedeten Satzungsänderungen und -ergänzungen beigefügt waren. Hinsichtlich Ihrer Anfrage nach der gesetzlichen Grundlage für meine Bitte um Einsicht in Gründungsprotokoll und Beschlußprotokoll zur Satzungsänderung bzw. Vorstands-wahl darf ich Sie darauf hinweisen, daß die Voraussetzung für die Verbindlichkeit von Parteibeschlüssen deren Rechtsgültigkeit ist. Unter dem Aspekt der Forderung des Parteiengesetzes, daß die innerparteiliche Ordnung demokratischen Grundsätzen zu entsprechen hat, muß der Bundeswahlleiter befugt sein, die Legitimation des Vorstandes und die Verbindlichkeit der mitgeteilten Parteibeschlüsse durch Einblick in die entsprechenden Protokolle zu überprüfen. Auszugsweise Abschriften der jeweiligen Protokolle sind hierfür ausreichend; sie werden zu den Akten genommen, jedoch nicht nach § 6 (3) PartG an interessierte Bürger versandt. Ich mache darauf aufmerksam, daß dem Bundeswahl-ausschuß sowie den entsprechenden Wahlausschüssen der Länder zur Beurteilung der Frage, ob eine politische Vereinigung als Partei für eine Bundestags- oder Landtags- wahl anzuerkennen ist, ein Nachweis über die satzungs-gemäße Bestellung des Vorstandes (Wahlprotokoll) zusammen mit dem Wahlvorschlag vorzulegen ist. Die Zahl der Mitglieder einer politischen Vereinigung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Zur weiteren Bearbeitung Ihrer Unterlagen bitte ich um Übersendung folgender Unterlagen:
Für eine Äußerung zu meinen Ausführungen hinsichtlich Ihres Programms (mein Schreiben vom 15.11.1988) wäre ich dankbar. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Gaspers |
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| Ende des Zitats | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der
guten Ordnung halber sei hier der betreffende |
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(3) Der Vorstand hat dem Bundeswahlleiter |
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| 1. | Satzung und Programm der Partei | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2. | Namen der Vorstandsmitglieder der Partei und der Landesverbände mit Angabe ihrer Funktionen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 3. |
Auflösung
der Partei oder eines Landesverbandes mitzuteilen. Änderungen zu
Satz 1 Nr. 1 und 2 sind bis zum 31. Dezember des jeweiligen Kalenderjahres
anzuzeigen. |
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| Mit freundlicher Genehmigung von AAR EDITION INTERNATIONAL © DER HESSISCHE LANDBOTE 2001 |
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