| PETER HÜBNER · PREIS DER FREIHEIT DAS PROGRAMMIERTE VIERTE REICH EINE DOKUMENTATION Unter der Schirmherrschaft der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG |
DER
HESSISCHE LANDBOTE
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Seite
10
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Teil
3 VERTRETER DES VOLKES Die Goldene
Partei Deutschlands
Ein deutsches Nach-Richten-Magazin erblickt sein eigenes Spiegel-Bild |
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Noch an demselben Tag erhält die STUTTGARTER SPIEGELREDAKTION von uns das folgende Antwort- schreiben: |
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| Fernschreiben
der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG an die STUTTGARTER SPIEGELREDAKTION |
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DER
SPIEGEL 7000 Stuttgart 1 2.
Oktober 1984
Betr.:
Wie wir Ihnen in unserem letzten Schreiben vom 14. September 1984 mitteilten, möchten wir bevor wir Ihnen irgendwelche Referenzadressen führender Persönlichkeiten wegen Auskünften bzw. wegen eines Informationsgesprä- ches zusenden der guten Ordnung halber erst einmal sicherstellen, daß Sie in Ihrem eigenen Hause für eine solche immerhin doch gewagte Unternehmung auch die notwendige Rückendeckung mitbringen. Wir
teilten Ihnen in unserem Schreiben doch schon sehr viel über den
Hintergrund der DEUTSCHEN KULTUR- STIFTUNG mit. Sittliches Wissen kann keinesfalls durch äußere Speku-lationen oder Erklärungen gewonnen werden, wie man dies nach 2000jähriger sittlich ungebildeter Fremdherrschaft so annimmt und dabei selbst voller ungelöster Probleme steckt: jenen unbestechlichen Dokumenten für eine erfolglose, spekulative Religionsausübung durch veräußer-lichte Informationsmittel. Und daß jene genannte 2000jährige ideologische Fremd-herrschaft auch vor Ihrem Journal nicht haltmacht, konnten Sie schon aus jenem beigefügten Zitat eines Briefes Ihres Organs entnehmen: .... Dazu muß ich Ihnen nun folgendes erklären: Geschrieben werden solche größeren Artikel in der Regel von unserer Zentralredaktion in Hamburg, die Außenbüros wie auch das in ..... haben hierbei normalerweise keine andere Funktion, als die Hamburger Kollegen mit aktuellem Stoff zu versorgen. Deshalb hatte ich auf die Richtung des Artikels keinerlei Einfluß; ich kann Ihnen aber versichern, daß es mir leid getan hat, daß man in Hamburg aus meinem 5seitigen überwiegend positiven Recherchenbericht fast nur das Negative herausgepickt hat. Dies zur Erklärung und Information. Wir fügten Ihnen auch noch die Information bei, daß uns ein weiterer Bericht über einen ganz entsprechenden Fall mit dem SPIEGEL vorliegt. Aufgrund jener in den angesprochenen Artikeln eingeschlagenen kirchlichen Ausrichtung hatten wir Ihnen die konkreten Fragen nach einer praktischen Vormund-schaft der Kirche in Ihrem Unternehmen gestellt: |
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| a) | ob
DER SPIEGEL ein kirchliches Unternehmen ist direkt oder indirekt (offen oder mehr oder weniger versteckt beispielsweise über weitere vorgeschobene Unternehmen als übergeordnete Organisationen), |
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| b) | ob die Kirche auf die eine oder andere Weise mit Kapital am SPIEGEL umsatz- und gewinnbeteiligt ist (auch dies betrifft eine Beteiligung über versteckte kircheneigene Unternehmen unter anderem Namen), | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| c) | ob
die Kirche in irgendwelchen Gremien beim SPIEGEL im Sinne einer Mitbestimmung beteiligt ist wie wir dies beispielsweise auch von den Rundfunk- und Fernsehanstalten als Körperschaften des öffentlichen Rechts her kennen. |
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Wir
baten Sie, diese unsere Fragen nicht falsch zu verstehen, doch würde
im Falle einer tatsächlichen kirch- lichen Beteiligung an Ihrem
Nachrichtenmagazin unseres Erachtens kaum eine Aussicht auf eine objektive
Bericht-erstattung über die deutsche Kulturgeschichte und über
die Tätigkeit der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG beste- hen denn
wer klagt sich schon selbst an? |
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| Mit freundlicher Genehmigung von AAR EDITION INTERNATIONAL © DER HESSISCHE LANDBOTE 2001 |
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