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Am gleichen Tage schrieb die DEUTSCHE KULTUR-STIFTUNG in dieser Sache auch an den OBER-STADTDIREKTOR DER STADT KÖLN, informierte ihn über den Vorgang und übersandte ihm in der Anlage das vorher abgedruckte Antwortschreiben gleichen Datums an den KULTURDEZERNENTEN. Der Inhalt des eingeschriebenen Briefes der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG an den OBERSTADTDIREKTOR DER STADT KÖLN als deren obersten Dienstherrn sei hier im folgenden abgedruckt: |
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Brief
der DEUTSCHE KULTURSTIFTUNG an den OBERSTADTDIREKTOR DER STADT KÖLN |
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Per Einschreiben mit Rückantwort An
den 5000 Köln 1 27.
Februar 1984
Sehr geehrter Herr Rossa! Mit
diesem Brief wenden wir uns in einer Angelegenheit an Sie, welche die
Tätigkeit Ihres Amtes betrifft und welche die Verunglimpfung unserer
Körperschaft beziehungsweise unserer Tätigkeit zum Ziele zu
haben scheint. Wir bitten Sie um Prüfung und Richtigstellung des Sachverhaltes. Dabei erscheint es uns besonders wichtig, folgendes zu erfahren:
Als Anhaltspunkt für die Beurteilung des Tatbestandes könnte es für Sie von Interesse sein, herauszufinden, wie Ihr Amt an die Information über das Buch Leuchtfeuer der Musik gelangt ist über welchen Kanal Ihrem Amt also die Information über unsere Tätigkeit zugespielt wurde. Von
unserer Seite aus haben wir dieses Werk im Namen des Autors bisher nur
einer einzigen Stelle in Köln über-reicht nämlich
dem Direktor der dortigen Musikhoch-schule, auf welcher der Autor einmal
eingeschrieben war. Dort wurde es von Repräsentanten unserer Körperschaft
an den stellvertretenden Direktor übergeben mit der Bitte, es an
den Direktor der Musikhochschule weiterzuleiten und diesem den verbindlichen
Gruß des Autors zu übermitteln. Es mag sein, daß die Information über dieses Werk dann von dort aus (vielleicht auch auf Umwegen) zu Ihrem Amt gelangte. In
Ihrem Amte wurde auf dieses Werk, dessen Veröffent-lichung und
dessen Bekanntmachung dann in einer Weise reagiert, daß es uns
so erscheint, als stecke mehr hinter dieser Art der behördlichen
Reaktion als die Intention einer sachdienlichen Klärung
welche mit keiner Silbe in dem Brief Ihres Amtes bekundet wird. Wir bitten Sie, die Prüfung dieser Fragen sehr ernst zu nehmen und uns bei der Aufklärung und Richtigstellung behilflich zu sein. Wir haben uns in dieser Angelegenheit aber auch noch an die Herren Stadtverordneten sowie an die Mitglieder des Stadtrats gewandt, weil wir uns entsprechend unseren Gepflogenheiten in unserer Aktivität grundsätzlich in erster Linie auf die Initiative der Bürger stützen, an zweiter Stelle auf die Beteiligung der Volksvertreter und erst an dritter Stelle auf die Hilfe der Behörden. Wir bitten Sie, diese Vorgehensweise nicht als ein Mißtrauen gegenüber Ihnen oder Ihrer Behörde aufzufassen es entspricht nur unserer angestammten alten deutschen Tradition der offenen Aussprache und der gerechten Klärung von Dingen vor dem kritischen Auge des Volkes. Für eine schnelle Klärung und rasche Antwort wären wir Ihnen dankbar. Kölle alaaf! (nach alter deutscher Art) Mit freundlichen Grüßen i. V. i. V. DEUTSCHE
KULTURSTIFTUNG Anlage: Brief an das Kulturdezernat der Stadt Köln, Amt für Kulturelle Angelegenheiten, Herrn Dr. Schönfeld P.S.: Da sich wohl der Name des Unterzeichneten und des Sachbearbeiters Ihres Schreibens nicht decken, bitten wir Sie auch hier um Klärung. |
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Diese
beiden vorher abgedruckten Briefe vom 27. 2. 84 an den OBERSTADTDIREKTOR
und an den KULTUR-DEZERNENTEN der STADT KÖLN übersandte die
DEUTSCHE KULTURSTIFTUNG in Kopie per Ein-schreiben zur Kenntnisnahme
an alle MITGLIEDER DES RATES DER STADT KÖLN. |
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| Mit freundlicher Genehmigung von AAR EDITION INTERNATIONAL © DER HESSISCHE LANDBOTE 2001 |
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| PETER HÜBNER · PREIS DER FREIHEIT DAS PROGRAMMIERTE VIERTE REICH EINE DOKUMENTATION Unter der Schirmherrschaft der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG |
DER
HESSISCHE LANDBOTE
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TEIL
2 DIE
DEUTSCHE KULTURSTIFTUNG
Die Deutsche Kulturstiftung attackiert die Westdeutsche Kunstmetropole mit der Menschenwürde |
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